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"Dynamit bekommt man in kleinen Päckchen




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Burning Roses   PDF  Drucken  E-mail 
 

 

Im Frühjahr 1994 gingen Lisa Colter & The Velvet Rose Band ins Tonstudio von Lexa Thomas in Berlin, voller Ideen und Tatendrang.

Lisa Colter, Detlef Grobba(Mr. Dee), Tommi Murza, Frank Mac Donald, Attila Radna, Rolf Seyd und Harry Waldherr produzierten ihr erstes eigenes Album Burning Roses.

Die Songs waren vorbereitet und geprobt, aber nie live aufgeführt, so fehlte etwas die Routine. Aber es machte Spaß und alle fühlten sich großartig.

Besonders der Titel-Song Burning Roses fiel textlich aus dem Rahmen. Selten hat die Country Music bisher Mißstände angeklagt, geht es doch meist um Liebe und Romantik. Das Steeplechase-Rennen in England, ein Galopprennen der schwersten Art, fordert bei seinen Jagdsprüngen jedes Jahr viele Opfer unter den Pferden. Lisa verarbeitete diese Tatsache als Anklage in diesem Song. Musikalisch war es auch für den Gitarristen Frank Mac Donald ein Hürdenrennen, denn ihm oblag die Umsetzung der rasenden Galoppsprünge. Eine Übersetzung des Textes lohnt sich, vielleicht wird es auch demnächst an dieser Stelle geschehen.

Tommi Murza sang 2 Songs solo: Friday Night und Wake up, wobei der letztere musikalisch der anspruchsvollere war, jedoch war Friday Night „mehr Country“. Das Duett von Lisa & Tommi Unforgettable Summer kam in der folgenden Zeit bei den Fans sehr gut an. Viele liebten diesen Song, der in Regengeräusche eingebettet war, und fragten oft danach.

Cajun Radio konnte ebenfalls erreichen, dass manchmal ganze Parts bei Live Auftritten mitgesungen wurden. Ein sehr schöner Song aus Lisa Colters Feder .

In American Heart setzten die Musiker fast zu viele Ihrer Ideen um, der dadurch zwar schön, aber in den Soloparts zu lang und auch live nicht mehr ohne Probleme machbar wurde, schade eigentlich.

To Dance With A Cowgirl, ein Country Swing, und Roll On, ein richtiger Losgeher, wurden von einigen Kritikern am meisten zerrissen, wieder einmal wurde geschrieben, die Band spielt kein Country. Damit konnten die Musiker um Lisa Colter aber umgehen, es war ihr Gesicht. Und schon in den folgenden Jahren kam die Erleuchtung auch nach Deutschland, wie vielfältig und auch rockig Country sein kann, Country Rock eben.

Ein ganz besonderer Song war Wolves, musikalisch sehr mystisch gehalten und auch live dann ein wunderbarer Effekt, wenn das ganze Publikum euphorisches Wolfsgeheul hören ließ.

Zu Glass Of Beer ist zu sagen, dass er vom damaligen Fiddler der Band, Attila Radna, aus Irland mitgebracht wurde. Der einzige Song der Platte, der nicht aus eigener Feder stammt. Dafür aber aus eigener Interpretation. Der mit der Fiddle sehr eigen und sehr irisch spielende Attila brachte damit allen eine besondere Beziehung zu dieser Musik nahe und gemeinsam wurde Irish Rock daraus. Dieser Song wurde dann live als Opener lange Zeit zum Markenzeichen der Velvet Rose Band.

Bei der Produktion wurde, trotz Zeit/Geld Problematik der jungen Band, von Lexa Thomas für seine Studioarbeit sehr viel Sorgfalt an den Tag gelegt, auch besonders bei der Erstellung der Backings, deshalb gilt ihm an dieser Stelle besonderer Dank.

Alles in allem ein sehr schönes Debüt Album mit vielen Fassetten und viel Ausdruck.

Ein guter Start für die weitere Entwicklung der Band.




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